Willkommen und Abschied: Termine und Neuigkeiten von der Neujahrs-Versammlung der KLJB
Am 22. Januar war es wieder einmal soweit: Die KLJB der Diözese Eichstätt lud zum Neujahrs-Diözesanausschuss, der diesmal in Weißenburg statt fand. Mit 25 Mitgliedern aus den Ortsgruppen (OG) Nassenfels und Kaldorf sowie den Arbeitsgruppen (AG) der Regionen Berching, Wemding, Velburg, Weißenburg und Nassenfels zog man unter anderem Bilanz über die Projekte der vergangenen Monate, insbesondere über die Aktion „RegioGenial“, und stellte das neue Programm „OGewinnt“ vor.
Rück-zück, Käseglück!
Damit sich alle erst einmal untereinander kennenlernen konnten, wurde zu Anfang ein witziges Spiel verordnet. Man ließ sich mehr oder minder freiwillig einen Zettel auf den Rücken kleben, auf dem die anderen notieren konnten, was sie über einen wissen bzw. noch wissen möchten. Nicht nur, dass die sich nun bildenden polonaise-ähnlichen Schlangen für Heiterkeit sorgten, bei der Auswertung kam der ein oder andere Zukunftsplan, Kindheitstraum oder auch ein vehementer Hang zu Fleischgerichten ans Licht. Anschließend bekamen die KLJBler ihre wohlverdiente Stärkung (es bleibt festzuhalten: Käsefondue macht glücklich!), so dass man nun voll in den „anderen“ informativen Teil des Abends einsteigen konnte.
Textilien, Spiritualität, Energie
Rückblick: Das Projekt „RegioGenial“ machte 2009 in Wemding, Berching, Eichstätt und Hilpoltstein Station. Die Angebote erstreckten sich dabei von Geocaching – einer Art Schnitzeljagd mit GPS-Unterstützung (Eichstätt, Berching), über eine für den KLJB werbende Plakat-Aktion zur Bundestagswahl (Wemding) bis zu einem „Bist du ein richtiges Landei?“-Wettbewerb (Weißenburg/Hilpoltstein). Dabei fiel die Beteiligung sehr unterschiedlich aus, je nach Vernetzung der OGs mit der nächsthöheren Verbandsebene. So zeigte sich, dass in Weißenburg bzw. Hilpoltstein noch mehr Bemühungen von Nöten sind, um einen guten Kontakt zu den OGs herzustellen.
Ausblick: Ein Schritt in die richtige Richtung ist dabei sicherlich das in diesem Jahr startende „OGewinnt“, welches „RegioGenial“ ablöst. Bei diesem Angebot der Diözesanleitung, das kompetent und pädagogisch wertvoll von Vroni Hallmeier vorgestellt wurde, können Ortsgruppen von März bis Oktober Gruppenstunden zu den Themen Ländlicher Raum, Faire Textilien, Spiritualität, Erlebnispädagogik oder erneuerbaren Energien buchen. Die Gruppenstunden dauern 1 ½ bis 2 Stunden und werden von der Diözesanleitung, Haupt-oder Ehrenamtlichen und natürlich mit Mitgliedern aus den OGs durchgeführt werden. Bester Freund hierbei: Ein eigens zusammengestellter Materialkoffer zu allen Themen.
Abschied von Sara
Mit dem Wechsel der Programme verabschiedete sich auch Sara Körber aus Wellheim, Projektreferentin für „RegioGenial“, aus dem Team. Sie tritt nun ihren ersten „richtigen“ Job nach dem Studium an und ist ab nun in einem Jugendtreff in Manching zu finden. Wir wünsche ihr natürlich viel Erfolg dabei! Sara hielt von April bis Dezember 2009 Kontakt mit den Gruppen vor Ort und erinnert sich gut und gern an die Aktionen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihr das bange Warten auf die Rückkehr der Teilnehmer bei der 1. Geocaching-Aktion in Eichstätt, die sich allesamt verlaufen oder untereinander festgeredet hatten und auf den Zeitplan der Organisatoren nur mäßig Rücksicht nahmen. Sarah Körber blickt optimistisch in die Zukunft der Regional-Projekte: „Der Grundstein ist gelegt – volle Fahrt voraus!“
Wie geht’s, wie steht's?
Natürlich ließ sich die anwesende Diözesanleitung (DL), namentlich Hannah Lehner, Thomas Mairoser, Stefan Schneider, Vroni Hallmeier, Martina Kleinert und Lisa Amon gern über den momentanen Stand aus OGs und AGs unterrichten. So kam die Information aus Berching, dass in diesem Jahr kein großes Projekt geplant sei, da es an engagierten Leuten bzw. deren Freizeit mangele. Stattdessen soll die Basis gestärkt und die Jugendlichen mehr an schon bestehenden Projekten beteiligt werden: „Wir wollen öffentlicher werden im Ort.“ Und doch haben sie Zuwachs zu verzeichnen – die OG Neumarkt wurde mittlerweile aufgelöst und von den Berchingern übernommen. Ziemlich aktiv präsentierten sich die Kaldorfer mit einer Reihe von Ideen und Plänen. Sie wollen so weitermachen wie bisher und die Kirche aktiv mitgestalten. Auch die Velburger strotzten vor Vorhaben und freuten sich, dass sie vor Ort gut angenommen würden: „Es geht voran mit den Leuten.“ Mit Nassenfels war die größte Delegation aus den Ortsgruppen vertreten. Sie kündigten für den 21. März Neuwahlen an, der auch mit einem Gottesdienst einher gehen wird. In Wemding ist der Vorstand auf eine Person geschrumpft und auch die AG Weißenburg befindet sich in „großem Umbruch“. Gute Nachrichten gab es vom Landei. „Landei lebt!“, verkündete Anton „Fuzzi“ Mayer und ermutigte bei der Gelegenheit alle KLJBler: „Macht das Landei für euch interessanter und schickt uns eure Berichte.“
Termine, Termine, Termine...
Die AGs uns OGs haben sich nicht lumpen lassen und für 2010 wieder einiges geplant, so z.B. einen Aschermittwochsgottesdienst in Batzhausen, einen Jugendkreuzweg in Nassenfels am 21. Februar, einen selbst gestalteten Gottesdienst in Kaldorf am 16. Mai, oder auch den beliebten Motorradgottesdienst in Eichstätt am 17. Juli.
Die Kaldorfer planen außerdem eine Bäderfahrt und einen Ausflug auf Schlittschuhen, die Velburger einen Hirtengang und die Wemdinger eine Jugendwallfahrt. Desweiteren lädt der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) nach Plankstetten, wo am 9. April zum vierten Mal der diözesane Weltjugendtag unter dem Motto "Leuchtfeuer" mit Kurzfilmen, Workshop und Livemusik stattfindet.
KLJB goes Portugal
Außer Neuigkeiten aus den verschiedenen Gruppen gab es auch einen von vielen Fotos unterstützten Bericht von Patricia Bayer und Matthias Meier zu hören, die im Dezember Deutschland beim MIJARC-Seminar in Portugal vertraten. Bei diesem Treffen des Weltverbandes der Katholischen Landjugendbewegung gab es Seminare in den Bereichen Fundraising, Pädagogik im ländlichen Raum und Ökologie in Zeiten des Klimawandels. Natürlich blieb aber auch genug Zeit für Zwischenmenschliches, so dass neue Freunde gefunden wurden und z.B. das Klischee verworfen werden konnte, dass Deutsche sich ständig in Dirndl und Lederhosen kleideten. Original Bayerische Weißwürste und Brezen fanden aber durchaus dank des Einsatzes der beiden Abgesandten ihren Weg auf das internationale Buffet.