Informationen zur Impfpriorisierung

Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in unseren Ortsgruppen können eine Impfpriorisierung erhalten. Hierbei ist es wichtig, dass die Person tatsächlich mit Kindern und Jugendlichen laut dem § 11 SGB VIII arbeitet. Es sollen also nur Personen priorisiert werden welche auch wirklich tätig und eingeplant sind. Beispiele wären: einen Treff leiten oder in den Pfingst- oder Sommerferien als Betreuer*innen eingeplant sein.

Diese Personen fallen unter die sogenannte dritte Impfpriorität. (Vgl. § 4 Abs. 1 Nr. 8 der CoronaImpfV)

 

Dies muss von einer vertretungsberechtigten Person unterschrieben und somit bestätigt werden. Dies wäre im Fall einer Ortsgruppe der Ortsgruppenvorstand. Dieses Schreiben muss die vollständige Adresse des Trägers und Name und Geburtsdatum der Person (deren Impfpriorisierung bestätigt wird) enthalten und beim Impftermin mitgeführt werden.

Weitere Informationen vom BJR findet ihr HIER.

Ein Beispieltext wäre:

 

Hiermit bestätige ich, dass Herr / Frau (Name), geboren am (Datum), ehrenamtlich bei den Veranstaltungen des Jugendverbandes (Name) (Ort) mitarbeitet.
Im Rahmen unserer Angebote ist Herr/ Frau (Name) als (Tätigkeit bezeichnen - z.B. Jugendleiter/in, Freizeitbetreuer/in) in direktem Kontakt mit Kindern und Jugendlichen tätig.
Gemäß Kinder- und Jugendhilfegesetz SGB VIII gehört die Katholische Landjugendbewegung KLJB (Ortsgruppe ergänzen) zu den freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und leistet dazu entsprechende Aufgaben im Bereich der Jugendarbeit (siehe dazu §§ 2,3,11,12 SGB VIII). 
Unter § 4 Abs. 1 Nr. 8 der CoronaImpfV sind „Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 9 erfasst sind, tätig sind“ für die erhöhte (dritte) Priorität vorgesehen. Davon erfasst sind auch Personen, welche in Einrichtungen und Diensten der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (§§ 11-13 SGB VIII) tätig sind, da dies nach § 2 Abs. 2 SGB VIII Leistungen der Jugendhilfe sind.