Aktuelles


Termine

24.12.2020 Hausgottesdienst - Heilig Abend Zuhause gemeinsam beten und feiern


29.01.2021 Neujahrsempfang


13.+14.03.2021 Frühjahrs DV

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Informationen zur derzeitigen Lage

Lieber KLJBler*innen

leider kann das Jahresmotto „Regiogenial“ nicht wie geplant stattfinden. Daher haben wir uns gemeinsam dazu entschlossen das Projekt auf 2021 zu verschieben. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber wir versuchen nächstes Jahr ein mindestens genauso spannendes Programm auf die Beine zu stellen.

Liebe Grüße

Eure Diözesanleitung


Berichte


Stefanie Neumeyer vervollständigt den Vorstand

Mit Stefanie Neumeyer konnten wir auch bei dieser Herbst-DV ein neues Gesicht für den Vorstand gewinnen. Warum sich die 19-Jährige für den Vorstand hat aufstellen lassen und was sie mit der KLJB verbindet, verriet Steffi in einem kurzen Gespräch.

 

Warum hast du als Vorständin kandidiert? Und worauf freust du dich am meisten bei deinem neuen Amt?

Durch die ehrenamtliche Arbeit bei unserer Ortsgruppe habe ich bereits gemerkt, dass ich gerne mit anderen Jugendlichen zusammenarbeite möchte, um zusammen Projekte in Leben zu rufen.

 

Am meisten freue ich mich auf die neue Zusammenarbeit mit den restlichen Vorständen und auf das Kennenlernen mir bis jetzt noch unbekannten Ortsgruppen.

 

Was war dein bisher schönstes Erlebnis bei der KLJB?

Ein ganz besonderes Erlebnis war die Studienreise 2020 im „Wilden Osten“. Nachdem auch bei mir der Urlaub dieses Jahr nicht ganz so stattfinden konnte wie geplant, war das Wochenende mit der KLJB endlich einmal eine gute Zeit zum Abschalten.

 

Wenn du die KLJB in einem Wort beschreiben müsstet, welches wäre das?

ZUSAMMENHALT

 

Warum dieses Wort?

Es ist egal, aus welcher Ortsgruppe bzw. welcher Gegend man kommt. Bei der KLJB wird man herzlich aufgenommen und dabei entstehen Freundschaften.

 

Welche Fähigkeiten bringst du in den Vorstand mit ein?

Ich arbeite sehr gerne im Team und für jeden Spaß zu haben.

 

Und die Frage zum Küchengerät: Welches wärst du?

Die Küchenmaschine. Aus vielen einzelnen Zutaten entsteht ein Ganzes.

 

Felix Moßmeier


Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen!

Unsere Herbst-DV 2020

Erstmalige war es in unserer langen Geschichte und Tradition nicht möglich, uns persönlich zu unserer Diözesanversammlung zu treffen. Die Covid 19- Problematik lies dies nicht zu und so mussten wir kurzfristig ein digitales Treffen auf einer Online- Plattform organisieren. Sehr positiv waren wir von der regen Teilnahme der Ortsgruppen überrascht, so dass wir mit 24 Stimmberechtigten auch voll beschlussfähig waren. 

Eingeläutet hat Timo die Sitzung mit einem digitalen Weißwurstfrühstück!

Nicht ohne Stolz dürfen wir verkünden, dass unser Vorstand nun mit drei weiblichen und drei männlichen Mitgliedern voll besetzt ist und wir begrüßen Steffi Neumeyer ganz herzlich in unserer Mitte. 

Weiterhin wurde unsere Vorstandschaft einstimmig entlastet, sowie der Haushalt 2021 wurde, ebenfalls einstimmig, beschlossen. Vielen Dank für Euer Vertrauen.

Die Teilnehmer gestalteten ein „Conceptboards“ und informierten, was gerade in den einzelnen Ortsgruppen los ist. Ferner erhielten wir Auskunft über die Aktivitäten des BDKJ, des Landvolkes und der Landesstelle, jeweils vertreten durch Elias Wagner, Agnes Meyer und Antonia Kainz. 

Auch wenn es diesmal anders war, als gewohnt. Es war schön, Euch zu sehen und uns auszutauschen. Dennoch hoffen wir, unsere nächste DV als mehrtägige Präsenzveranstaltung mit Abendprogramm abhalten zu können. Bis dahin!

AVÖ-Referentin

Anja Eyrisch


Wild, wild East - Studienreise 2020

 

Wie immer stellte man sich am Tag vor der Reise die gleichen Fragen – Habe ich alles eingepackt? Lohnt es sich eigentlich, zu schlafen, wenn ich sowieso um 3 aufstehen muss? Kann man im Bus eigentlich schlafen? Wie oft läuft die Vogelwiese? Diese Fragen werden sich am ersten Tag der Studienreise von selbst beantworten.

 

Um 04:15 Uhr in Treuchtlingen konnte man in einige zerknitterte, jedoch sehr motivierte Gesichter blicken. Und los ging die wilde Fahrt zu unserem zweiten Einstiegspunkt in Hilpoltstein, bei dem neben vielen weiteren Leuten, auch die Musikbox zustieg. Mit der „Vogelwiesn“ kam auch die erste Staumeldung, welche unseren Busfahrer Roland skeptisch stimmte, ob wir es pünktlich bis 10:30 Uhr nach Bautzen schaffen würden. Jedoch kamen wir mit einer Punktlandung in der Gedenkstätte in Bautzen an und bekamen eine Führung durch den umgangssprachlich genannten ehemaligen „Stasi-Knast“. An diesem Ort wird an die Opfer der beiden Gefängnisse in Bautzen erinnert. Gegen 13:00 Uhr ging es nach Spreetal, welches im Biosphärenreservat Oberlausitz liegt. Dort angekommen bekamen wir sehr spannende Informationen über die Wolfspopulation in diesem Gebiet. Anschließend machten wir uns, in zwei Gruppen aufgeteilt, – gemeinsam mit einem Guide – auf die Suche nach den Spuren des Wolfes. Neben einiger Tipps zum Thema Spurenlesen, bekamen wir leider wir nur Wolfskot und keinen Wolf zu sehen. Dies wäre in einer so großen Gruppe und in so kurzer Zeit auch sehr unwahrscheinlich gewesen. Nach diesem langen Tag ging es anschließend noch nach Görlitz, um den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen. Anschließend blieb noch ein bisschen Zeit, um Görlitz bei Nacht zu erkunden.

 

Am nächsten Tag ging es gut gestärkt in die Milchviehanlage in Haßlau. Dort bekamen wir vom Landwirt, welcher die Anlage in den 90er Jahren übernahm, eine sehr spannende Führung über den Hof. Von der Entwicklung des Betriebes, bis hin zu den vollautomatischen Melkrobotern, war alles dabei. Bevor es weiter nach Dresden ging, legten wir noch eine Pause vor dem Milchautomaten ein. Dort probierten wir, unter Musik der Ziehharmonika und Gitarre, den Käse aus der Milch der Anlage. In Dresden das Hotelzimmer bezogen, hatten wir den Nachmittag und Abend zur freien Verfügung, um die wunderschöne Altstadt auf eigene Faust zu erkunden.

 

Mit wenig Schlaf ging die Reise am letzten Tag in das Bergbaumuseum in Oelsnitz im Erzgebirge. Leider werden dort bis 2023 Umbauarbeiten durchgeführt, welche das Erlebnis ein wenig beschränkten. Jedoch bekam man einen guten Einblick in den Abbau von Kohle untertage. Das Highlight der Führung war sicherlich die riesige Dampfmaschine, welche einst dazu diente, die Körbe durch den Schacht nach oben zu befördern. Mit dem 6 Meter großen Schwungrad ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Nach dieser Führung ging es in das Dorf Mödlareuth. 41 Jahre lang verlief die die innerdeutsche Grenze mitten durch das Dorf. Anlässlich des 30 jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung war dort einiges geboten. Neben einer großen Ausstellung von Fahrzeugen, ist dort ein Abschnitt der Mauer erhalten. Durch diesen Bereich mit Stacheldraht und Wachtürmen bekam man einen guten Einblick, wie das Leben damals gewesen sein muss. Zum Abschluss der Reise hielt unser Präses Markus Müller einen Gottesdienst zum Thema „Grenzen überwinden“, bevor es zurück in die Heimat ging.

 

Projektreferent

Timo Reil

 





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