Pimp my Fiegenstall - Werkel-Wochenende No.1

MIT PINSEL UND SÄGE: PIMP MY… FIEGENSTALL!

Beim Werkel-Wochenende im Bildungshaus der KLJB Eichstätt wurde einiges erreicht

Wir bringen unser Bildungshaus in Fiegenstall wieder auf Vordermann: „PIMP MY FIEGENSTALL“! Mit knapp 20 ehrenamtlichen Helfern aus den Ortsgruppen Buchdorf und Nassenfels, dem Diözesanvorstand, Mitgliedern der Kommission Fiegenstall, dem Vorstand des Vereines und Trägers des Hauses Freunde und Förderer der KLJB Eichstätt und mehreren interessierten Unterstützern wurde beim Werkel-Wochenende vom 5. bis 6. Juni fleißig gesägt, geschrubbt, gestrichen, aufgeräumt und eingerichtet. Und natürlich gegrillt und geratscht und gelacht!

Wieder näher ans Haus

Das Wochenende war Teil der KLJB Jahresaktion "PIMP MY KLJB" (für die Eltern und Großeltern: „pimpen“ heißt so viel wie „aufmotzen“), bei der neben dem Themenschwerpunkt "PIMP MY FIEGENSTALL" auch speziell für Ortsgruppen die Möglichkeit eingerichtet wurde, eine spannende und von der Diözesanebene geleitete Outdoor-Gruppenstunde bei sich im Jugendheim zu buchen, was dem Namen "PIMP MY GRUPPENSTUND" erhielt. Außerdem beschäftigt sich die KLJB mit "PIMP MY TRASH" in diesem Jahr verstärkt mit dem Thema Müll und Upcycling, also dem Aufwerten und Weiterverwenden von Materialien oder Produkten, die sonst weggeworfen werden würden. 

 

„Mit PIMP MY FIEGENSTALL wollen wir das Bildungshaus der KLJB wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und näher an die Ortsgruppen bringen, Heimat schaffen und einen Ort der Begegnung entstehen lassen. Da ist das Werkel-Wochenende ein guter weiterer Schritt!“, erklärt die ehrenamtliche Diözesanvorsitzende Simone Grill Programm und Gedanken hinter der Aktion.

 

Das Gestrüpp muss weg!

Im Außenbereich des Bildungshauses könnte es so schön sein, dachte man sich in den Vorständen schon längere Zeit, licht und grün wäre doch gut – und mehr Platz wollte man auch wieder haben. Daher bewaffneten sich die motivierten Helferinnen und Helfer mit Kettensägen und nahmen sich erst einmal die üppig wuchernde Vegetation vor, die in den letzten Jahren nicht in ihre Schranken gewiesen worden war und sich zu undurchdringlichem Gestrüpp entwickelt hatte. Auch die Eiche, welche von einer Rundbank umgeben ist, wurde geköpft und soll demnächst ihren Stamm als Tischbein hergeben – aus der Rundbank wird nun ein Sitzkreis mit Tisch. Bei dieser Gelegenheit renovierte man auch gleich die Bank. Was nun mit den freien Flächen im Garten geschehen soll, darüber hält sich Stefan Schneider, Kassier der Freunde und Förderer der KLJB e.V., bedeckt: „Wir schauen erst einmal, was die Natur jetzt anfängt mit so viel Licht.“ 

 

Schleifen, pinseln, freuen

Apropos Bänke: Die Bierbänke im Fundus des Bildungshauses Fiegenstall entpuppten sich bei genauerem Hinsehen als zusammengewürfelter Haufen diverser Baujahre in mehrerlei Farben. Damit könne man keinen Staat machen, entschieden die Verantwortlichen und so wurde mit ganzem Körpereinsatz die alte Farbe abgeschliffen und anschließend ein sattes Grün aufgetragen, schließlich ist Grün auch die Farbe der KLJB. Beim nächsten Werkel-Wochenende vom 18. bis 20.9. wird als i-Tüpfelchen noch das Verbands-Logo aufgepinselt, so dass zum Fiegenstaller (Spät-)Sommerfest mit Gottesdienst und Weißwurstfrühschoppen (Sonntag, 20.9.) alles gepflegt und einheitlich zur Verfügung steht. Da man in Sachen Abschleifen und Anstreichen gerade so in Übung war, kam auch das Scheunentor nebst Fenstern an die Reihe - nun kommt das schöne helle Holz wieder richtig zur Geltung.

 

Innere Werte

Nicht nur im Außenbereich, auch im Inneren des Hauses gab es einiges zu tun, um die Räumlichkeiten sowohl für die Landjugendlichen als auch für Beleg-Gruppen wohnlicher und ansprechender zu gestalten. Die Flure im Wohnbereich des Obergeschoßes zieren nun ausgewählte Drucke, eine gemütliche Sitzecke mit Sofas, Sitzsäcken und bunten Kissen im selben Stil. „Alles von unserem schwedischen Lieblingsdesigner“, kommentiert Veronika Hallmeier, 1. Vorsitzende der Freunde und Förderer der KLJB Eichstätt, gut gelaunt in Anspielung auf das gelb-blaue Möbelhaus. Beim zweiten Werkel-Wochenende sollen dann von den KLJB-Ortsgruppen selbst gestaltete Bilder im Haus aufgehängt werden, je nach Grad des ästhetischen Anspruchs „an einem Ehrenplatz oder halt auf dem Klo“, so Hallmeier grinsend.

Auch dem Brandschutz tat man Genüge, in dem man Feuermelder in dem denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrhaus aus dem 17. Jahrhundert anbrachte und der Ordnungssinn fand Befriedigung im Entrümpeln des dortigen Büros inklusive Einrichtung eines Spiele- und Freizeit-Schrankes.

 

Der Dachs sagt Danke

Dank der unermüdlich Werkelnden konnte man sogar schon am Samstag Abend „Feierabend!“ sagen. „Wir sind einen Tag früher fertig als erwartet und wir haben auch noch mehr geschafft, als geplant war – ich bin sehr zufrieden, finde das sehr geil und bin auch sehr müde jetzt, aber ich finde, das ist ein gutes Zeichen“, zog Simone Grill aus dem KLJB-Diözesanvorstand bei der abschließenden Reflexion Bilanz. Unter den beipflichtenden Mienen der KLJBlerinnen und KLJBler wurde noch am Arbeitsplan für das nächste Werkel-Wochenende im September gefeilt, so soll z.B. das übrig gebliebene Wurzelwerk im Garten entfernt werden und ins Innere des Hauses soll dringend mehr Farbe einziehen.

Als Dankeschön für die fleißige Mithilfe bekam abschließend jeder einen kleinen Plüsch-Dachs mit KLJB-grünem Halstuch mit nach Hause, denn der Dachs ist das neue Infotier des Bildungshauses Fiegenstall, welches bald auf Hinweisschildern im ganzen Objekt den Leser auf Besonderheiten des Hauses und der Umgebung aufmerksam machen wird. Einen Spitznamen hat der Dachs auch gleich erhalten: Dank des durchschlagenden Erfolges des 1. Werkel-Wochenendes sei „POW!“ doch ganz treffend.

 

Nastasia Radtke

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